Dampmobil rollt bis Ende 2028
Das Dampmobil der Gemeinde Damp kann bis Ende 2028 weiter laufen. Das hat die Gemeindevertretung auf der jüngsten Sitzung beschlossen. Damit steht allen Bürgerinnen und Bürgern stundenweise ein e-Auto zur Verfügung.
Zwölf Personen haben sich bislang für die Nutzung des Dampmobil eingetragen. SDie Registrierung und Abwicklung der Nutzung ist recht einfach. Das Aufschließen des Autos und das Abschließen, sowie die Abrechnung geschieht über eine APP. Wie das im Einzelnen funktioniert, darüber klärt Horst Böttcher auf, Vorsitzender des Finanz- und Hauptschusses der Gemeinde. Über ihn läuft auch die Registrierung als Nutzer. Sie zahlen dafür eine Grundgebühr von 50€ im Jahr. Für weitere Nutzer ist noch reichlich Kapazität. Sie können dann zum Beispiel auf das Dampmobil zurückgreifen, wenn das eigene Auto in die Inspektion muss oder mal kaputt ist. Oder wenn sie nur gelegentlich ein Auto benötigen.

Derzeit wird das Dampmobil sehr stark von zwei Ehrenamtlichen genutzt, die mit dem e-Auto vorwiegend ältere Menschen zu Arztterminen in die benachbarten Städte fahren. Weitere Chauffeure sind willkommen. Die Fahrgäste müssen lediglich die Nutzungsgebühr für das Auto zahlen, das pro Stunde 5 Euro kostet. „Im Normalfall kommt man mit zwei Stunden für Hin- und Rückfahrt sowie die Sprechstunde aus, so dass 10 € Kosten anfallen“, rechnet Bürgermeisterin Barbara Feyock vor. Mit dem Bus würde die Hin- und Rückfahrt 13 € kosten.
damp, dampmobil, eAuto, ehrenamt


