Feuerwehr „unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinde und Symbol für Verlässlichkeit“
DAMP. Anerkennung und Dank prägten den Kommers der Damper Feuerwehr zum 135jährigen Bestehen und der Übergabe des neuen Gerätehauses am Florianweg 3.
Vor mehr als 150 Gästen überreichte Bürgermeisterin Barbara Feyock einen symbolischen goldenen Schlüssel an Gemeindewehrführer Michael Leckband für das rund vier Millionen Euro teure Domizil der Freiwilligen.

Es sei ein besonderer Tag für die Gemeinde – ein Tag, auf den viele Menschen mit großem Einsatz, viel Herzblut und Ausdauer hingearbeitet hätten. „Wir feiern nicht nur die Eröffnung unseres neuen Feuerwehrgerätehauses, sondern zugleich auch das beeindruckende Bestehen von 135 Jahren Feuerwehr“sagte sie. Das bedeute 135 Jahre Verantwortung, Zusammenhalt und gelebte Nächstenliebe. „Seit Generationen stehen Frauen und Männer bereit, um anderen in Not zu helfen – Tag und Nacht, bei jedem Wetter, oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit und manchmal sogar des eigenen Lebens. Dieses Engagement verdiene unseren größten Respekt und unseren aufrichtigen Dank.
„Wenn wir heute zurückblicken, sehen wir nicht nur Zahlen und Daten. Wir sehen Menschen – Menschen, die angepackt haben. Menschen, die Verantwortung übernommen haben. Menschen, die unsere Feuerwehr zu dem gemacht haben, was sie heute ist: ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinde und ein Symbol für Verlässlichkeit und Gemeinschaft.“
Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus sei ein moderner Ort für Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Kameradschaft geschaffen worden. Das Gebäude sei weit mehr als nur eine Unterkunft für Fahrzeuge und Technik. „Es ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Es ist eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und in die Zukunft unserer Gemeinde.“
Die Bürgermeisterin dankte den Mitgliedern der Feuerwehr und ihren Familien, „denn hinter jedem Einsatz stehen auch Angehörige, die Verständnis zeigen, verzichten und das Engagement mittragen.“
Die Feuerwehr lebe vom Ehrenamt. Und das Ehrenamt lebe von Menschen, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern: „Wie kann ich helfen?“ Genau dieser Geist mache die Gemeinschaft stark.

„Hohe Professionalität“ bescheinigte Damp-Geschäftsführer Dr. Erk Scheel den Freiwilligen. Diesen Eindruck habe er bei einem komplizierten Einsatz im Resort gewonnen. Es sei beruhigend, sich auf eine solche Feuerwehr stützen zu können. Ostsee-Resort-Leiter Dieter Haas sprach von „Riesenrespekt“ vor dem Teamgeist der Wehr: Sieben Tage in der Woche, 24 Stunden einsatzbereit, anderen Menschen zu helfen.
Stefan Koch vom Kreisfeuerwehrverband machte die Bedeutung der Damper Wehr an einer Zahl deutlich: Über die letzten Jahre durchschnittlich 65 Einsätze im Jahr, das sei schon beachtlich. Die gute Zusammenarbeit unter den Wehren sprachen Dirk Schadewald (Kappeln) und Alexander Rüß (Eckernförde) an. Als eine der wichtigsten Feuerwehren im Amtsbezirk bezeichnete Amtsdirektor Gunnar Bock die Damper Wehr. Er beklagte gesetzliche Vorgaben, die Projekte in Deutschland verzögern oder gar verhindern. Deshalb sei es richtig, Feuerwehrprojekte künftig als privilegiert einzuordnen.
Zuvor hatte Gemeindewehrführer Leckband die Entstehung des Neubaus geschildert und gesagt, dass Anbaupläne für das alte Gebäude unter anderem auch wegen eines historischen Walls geplatzt seien. Bei einem Blick in die Historie der Damper Feuerwehr zeigte er anhand von Fotos, dass alle vier Gerätehäuser in der 135jährigen Geschichte noch stehen. Darauf wird in einem gesonderten Bericht eingegangen. Ebenso auf die Ehrung von Hugo Düring für seine 70jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.




