Neues Feuerwehrgerätehaus in Damp: Rund 200 Besucher und neue Aktive
DAMP. Zufrieden mit der Resonanz auf den Tag der offen Tür zeigte sich Gemeindewehrführer Michael Leckband am Samstagabend: Mehr als 200 Besucher, 2 neue aktive Feuerwehrfrauen für die Einsatzabteilung und 3 bis 4 Interessentinnen für die Verwaltungsabteilung. Zudem zeigten sich einige Besucher aufgeschlossen, die Feuerwehr als Fördermitglieder zu unterstützen und damit die Zahl der 130 Förderer zu erhöhen.

Viele nutzten die Möglichkeit, die neuen Räume der Feuerwehr zu besichtigen und sich über Einsatzabläufe zu informieren. Daneben bot die große Fahrzeughalle einen trockenen Platz, sich auch bei den Regenschauern mit Bekannten zu unterhalten und Leckereien vom BBQ-Stand zu probieren. Das Kuchenbüffet war für einen süßen Abschluss bestens ausgestattet. 
Freude hatten die Kinder nicht nur auf der Hüpfburg, sondern vor allem bei Fahrten mit Feuerwehrautos durch Dorf.
Ersthafter ging’s an den Ständen der DLRG und der Aktion „KommKlar SH“zu. Bei der DeutschenLebensRettungs-Gesellschaft wurden Besucher über den Einsatz der Lebensretter an den Ostseestränden informiert und spielerisch animiert, aus Tauen verschiedenen Knoten zu knüpfen. Eine Aktion, die nach Auskunft von Dr. Lotte Sander gut angekommen wurde. 
Bürgermeisterin Barbara Feyock zeigte beispielhaft auf, welche Vorräte man im Haus haben soll, um sich und seine Familie bei Ausfall kritischer Infrastruktur wie Strom, Wasser und Nachschublogistik selbst versorgen kann. Für mindestens 3 Tage sollte der Vorrat reichen, weil dann erfahrungsgemäß Alternativen möglich sind. 
Zeit sei ein entscheidender Faktor. In den ersten drei Tagen einer Katastrophe konzentrieren sich die Einsatzkräfte zuerst auf das Dringendste: akut bedrohte Menschen retten und die kritische Infrastruktur stabilisieren. Also etwa Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgung und wichtige Kommunikationswege. Wer also für diesen Zeitraum vorbereitet sei, helfe am Ende nicht nur sich und der eigenen Familie, sondern halte den Einsatzkräften, Behörden und Hilfsorganisationen in dieser wichtigen Phase auch den Rücken frei.
Übrigens: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel und Getränke für zehn Tage zu bevorraten. Näheres dazu über den Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesportal/kampagne/kommklarsh



