Fahrradwerkstatt: Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit 

Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit, das sind die Schlüsselbegriffe, die das ehrenamtliche Engagement der Damper Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt kennzeichnen. Alle zwei Wochen steht Josef Pollmanns, der hauptberuflich U-Boote baut, mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Pflege oder Reparatur von „Drahteseln“ geht.

Nichts wegwerfen, was noch verwendet werden kann — nachhaltig eben.

Mehr als 50 davon stehen im „Stall“ in Pommerby 31, einem alten Dorf-Gebäude, dessen Stallungen gut geeignet sind. Teilweise nutzt Pollmanns die alten Fahrräder als Ersatzteil-Depot, aber es sind auch immer Räder vorrätig, die gegen eine Spende für das Ehrenamts-Projekt  abgegeben werden können. Das gilt vor allem für Kinderräder. „Es müssen doch nicht immer neue gekauft werden, die dann viel zu schnell wieder zu klein sind“, sagt Josef, für den das Du in der Werkstatt obligatorisch ist.

Am liebsten sind ihm „Kunden“, mit denen er oder Ibrahim Turkmenoglu, der ihm gelegentlich noch zur Seite steht, gemeinsam „schrauben“ können. Sollten die jedoch „zwei linke Hände“ haben, wird aus Rat mehr Tat. „Aber das Rad zu Beginn schon mal zu putzen, das bekommt doch jede/r hin“, erwartet Josef, der mit 68 Jahren auch in seinem Hauptberuf noch aktiv ist.

Nachhaltigkeit ist für ihn übrigens nicht nur ein Punkt der kompletten Weiterverwendung von Fahrrädern. Auf der Werkbank stehen Kisten mit allen möglichen Ersatzteilen. Kugellager, Schrauben — und was am Fahrrad sonst so verwendbar ist.

Fast alles ist noch zu gebrauchen

Das nächste Treffen in der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt ist am Freitag, 8. Mai, 16.30 bis 18.30 Uhr, Pommerby 31.

 

 

Wenn’s mal kompliziert wird, wie hier bei einer eBike-Bremse, hilft „Kollegin“ Künstliche Intelligenz.
[shariff]